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Die River Rats stehen erstmals im Finale der AHL.
Die River Rats haben es geschafft, zum ersten mal in ihrer Geschichte muss man sich nicht mit dem kleinen Finale begnügen sondern kämpft bereits ab Dienstag gegen den regierenden Meister Lawine Linz um den Titel der AHL 2010/11.
Gleich vorweg möchte ich im Namen aller River Rats Herbie Gaal gute Besserung wünschen, eine schwere Verletzung des Eisbären-Verteidigers überschattete die zweite Begegnung im Halbfinale. Im zweiten Drittel rutschte er auf dem Weg hinter das eigene Tor unglücklich aus und schlitterte mit gestrecktem Bein gegen die Bande. Mit der Rettung ging es sofort ab ins AKH, Diagnose: Sprunggelenksfraktur und ein gerissenes Syndesmoseband. Nach Operation, 3 Schrauben und einer Stahlplatte im Fuß bleibt das Bein die nächsten 6 Wochen im Liegegips. Herbie, wir wünschen dir einen guten und schnellen Heilungsverlauf und hoffen dich im Sommer wieder im Einsatz zu sehen!
Zum Spiel: Die River Rats erwischten den etwas besseren Start und erarbeiteten sich gleich zu Beginn einige Chancen. Hatten im 1. Spiel die Eisbären bei den Toren das Glück etwas mehr auf ihrer Seite, so waren es diesmal die River Rats, denn Mitte des ersten Drittels fiel das 1:0 durchaus kurios. Nach schönem Solo spielte Felix Krendl den Querpass für Nik "The Brain" Jochinger (Zitat: "Die Taktik is, wir gwinnen des Spiel."), dieser erwischte den Puck mit der Schaufel aber nicht mehr, stattdessen prallte die Scheibe von seinem Schlittschuh ins Tor, vorbei am chancenlosen Eisbären Schlussmann. Nach Protesten der Eisbären entschieden die Schiedsrichter, die über die ganze Partie eine sehr gute Leistung boten, dass keine Kick-Bewegung stattgefunden hatte und das Tor somit gültig war. Es sollte das Game Winning Goal sein.
Im weiteren Verlauf des Spiels wurden die Eisbären zunehmend stärker und schnürten die Rats phasenweise im Verteidigungsdrittel ein. Ein Tor wollte ihnen aber nicht gelingen, obwohl die im 3. Drittel bereits jubelnd abdrehten. Nach einem Pass von Max Herzog zog Detlev Bauernfreind sofort ab, traf die Schaufel von Rats Goalie David Fuchs von wo die Scheibe in hohem Bogen Richtung Tor flog. Im letzten Moment konnte der Schlussmann aber noch hinter sich greifen und die Scheibe aus der Luft fangen. Wiederrum gab es Reklamationen der Eisbären, die Scheibe sei bereits hinter der Linie gewesen, erneut zogen sich die beiden Schiedsrichter zu einer kurzen Beratung zurück. Nachdem aber keiner der Schiedsrichter die Scheibe hinter der Linie gesehen hatte, konnten sie folgerichtig auch nur eine Entscheidung treffen: No Goal. So blieb es beim 1:0 und ein Penaltyschiessen musste über den Finaleinzug entscheiden.
Hier scheiterten alle 4 Eisbären Schützen (2x Krennmayer, Herzog, Bauernfeind) bevor River Rats Captain Hannes Mayerhofer als vierter Schütze (zuvor vergaben Jochinger, Müller und Voglsam) die stehende Scheibe unter Eisbären Goalie Wöger ins Tor drückte. Damit war das Halbfinale Geschichte und der erste Finaleinzug der River Rats endlich Realität.
Im Finale wartet nun kein geringerer als Serienmeister Lawine Linz. Das Team um die beiden Führenden der Torschützenliste Michael Pellosch und Peter Nagelstrasser setzte sich im Halbfinale gegen die Mühlviertel Cracks mit 2:0 durch (3:0 und 3:2 nach OT). Damit treffen im Finale der AHL die beiden Bestplatzierten Teams nach dem Grunddurchgang aufeinander. Die Lawine ist die Mannschaft mit den meisten erzielten Toren, die Rats kassierten die wenigsten Gegentreffer der Liga. Das bisher einzige Duell der Saison endete mit 5:5 unentschieden. Die Rats brennen darauf die erste Finalteilnahme auch gleich in den ersten Titel umzumünzen.
Los gehts bereits am kommenden Dienstag den 1. März ab 19:00 Uhr in der neuen Linzer Eishalle, die weiteren Termine sind der 8. und wenn nötig der 15. März jeweils um 19:00 Uhr. Gespielt wird Best-of-3, in der Finalserie ist aber auch das dritte Spiel ein vollwertiges Spiel.
Für Spannung ist gesorgt! |


Netter Artikel - ein Lob an den Goalie! :-)